Neue Führungsebene im Diakonie Klinikum

Siegen, 4. Juni 2013. Das Diakonie Klinikum hat eine neue Führungsebene, deren Konstellation außerhalb von Universitätskliniken heute noch sehr selten ist. Zwei Medizinische Direktoren verbinden Geschäftsführung und Chefärzte nun eng miteinander – und zwar standortübergreifend im Ev. Jung-Stilling-Krankenhaus Siegen, im Krankenhaus Bethesda Freudenberg und im Ev. Krankenhaus Kredenbach. Darüber hinaus bilden Verwaltungsleitung, Ärztliche Direktion und Pflegedienstleitung weiterhin die jeweilige Betriebsleitung der drei Krankenhäuser im Verbund Diakonie Klinikum. Mit Professor Dr. Joachim Labenz und Professor Dr. Veit Braun konnte Hubert Becher, Geschäftsführer des Diakonie Klinikums, seine „Wunschkandidaten“ in die Medizinische Direktion berufen: „Professor Labenz und Professor Braun sind nicht nur in Siegen-Wittgenstein angesehene Mediziner, sondern genießen auch überregionales Renommee“, erklärt Becher.

In den Fachgesellschaften ihrer jeweiligen medizinischen Disziplin bekleiden die Mediziner führende Ämter. Labenz ist Bundesvorsitzender der Gastroenterologen im Berufsverband deutscher Internisten sowie der Arbeitsgemeinschaft leitender gastroenterologischer Krankenhausärzte. Darüber hinaus wird er in zwei Jahren Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Braun ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie. Ihr Amt als Medizinische Direktoren verstehen sie grundlegend darin, die Geschäftsführung bei der strategischen Ausrichtung des Diakonie Klinikums zu unterstützen: „Wir möchten betriebswirtschaftliche und medizinische Aspekte enger verzahnen, so dass zukunftsweisende Entscheidungen für beide Bereiche getroffen werden können“, erläutern Labenz und Braun. „Der kaufmännische und medizinische Bereich müssen sich gegenseitig bereichern und dürfen nicht nebeneinander bestehen“, sagt Labenz. Entscheidend sei einerseits, moderne, qualitativ hochwertige und auf den Patienten abgestimmte Medizin zu ermöglichen. Andererseits müsse diese den schwierigen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen gerecht werden. Dass Wirtschaftlichkeit und moderne Medizin sich nicht widersprechen, davon ist Braun überzeugt: „Durch einen optimierten Betriebsablauf sinken nicht nur die Kosten, sondern Patienten können noch besser behandelt werden.“ Wartezeiten und Krankenhausaufenthalt würden kürzer, unnötige und für den Patienten belastende Doppeluntersuchungen könnten vermieden werden.

Geschäftführung und Medizinische Direktoren eint vor allem ein Ziel: Ressourcen so einzusetzen, dass die bestehende Qualität medizinischer Behandlungen weiterentwickelt werden kann. Um dies zu erreichen, erarbeiten Labenz und Braun gemeinsam mit Geschäftsführer Becher neue Konzepte. Als Bindeglied vertreten sie Entscheidungen der Geschäftsführung bei den Chefärzten und erläutern in der Verwaltung medizinische Standpunkte. Generell arbeiten die Mediziner dabei eng zusammen, jeder von ihnen ist aber für einen eigenen Fachbereich zuständig. Während Labenz alle konservativen (nicht-operativen) Disziplinen verantwortet, koordiniert Braun die operativen Fächer des Diakonie Klinikums. In Personalunion nehmen die Medizinischen Direktoren während der fünfjährigen Amtszeit ihre Chefarzttätigkeit im Ev. Jung-Stilling-Krankenhaus wahr: Labenz leitet die Medizinische Klinik und Braun die Neurochirurgie. Für beide ist es eine Ehre, in das Amt des Medizinischen Direktors berufen worden zu sein: „Wir freuen uns über das von der Geschäftsführung entgegengebrachte Vertrauen, sehen aber auch die Herausforderung, dem neuen Amt und unserer Chefarztposition gerecht zu werden.“

Das Diakonie Klinikum hat eine neue Führungsebene: Die beiden Medizinischen Direktoren (von rechts) Professor Dr. Joachim Labenz und Professor Dr. Veit Braun verbinden Klinikums-Geschäftsführer Hubert Becher und die Chefärzte der drei Krankenhausstandorte nun eng miteinander.

Das Diakonie Klinikum hat eine neue Führungsebene: Die beiden Medizinischen Direktoren (von rechts) Professor Dr. Joachim Labenz und Professor Dr. Veit Braun verbinden Klinikums-Geschäftsführer Hubert Becher und die Chefärzte der drei Krankenhausstandorte nun eng miteinander.

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